Nachwachsende Rohstoffe - die Alternative zum Erdöl

NawaRo an Schulen - Wissenschaft zum Anfassen

Stundenplan für Dienstag: Mathe, Deutsch und Gartenarbeit.

So oder so ähnlich lautete der Plan für die 8. Klasse des Turmair-Gynmasiums in Straubing. Im Rahmen der Vorlesung „NawaRo in Kommunikation und Didaktik“ unter der Leitung von Dr. Claudia Martin, Dozentin am TUM Campus Straubing, wurde den Schülerinnen und Schülern zum Thema „Nachwachsende Rohstoff- und Energiepflanzen“ der Miscanthus giganteus, auch Riesen-Chinaschilf oder Elefantengras genannt, vorgestellt. Eine noch neue Energiepflanze, deren Potenzial bis jetzt nicht voll ausgeschöpft wird und in der Erprobungsphase steht. Mithilfe einer Präsentation von Johannes Nigl und Iris Schneider, beide Master Studierende Biomassetechnologie am TUM Campus Straubing, wurde das Vorwissen der Kinder zu Nachwachsenden Rohstoffen in Erfahrung gebracht. Aktive Mitarbeit und ein erstaunliches Spektrum an Fakten zu diesem Thema machten die Schulstunde lebendig. Der Vergleich zwischen einem Plastik- und Pappbecher zeigte auf, welche Rohstoffe zur Produktion verwendet wurden und welche Umweltaspekte - hauptsächlich der CO2-Ausstoß - dabei eine Rolle spielen. Des Weiteren wurde dann auf die biologischen Hintergründe, wie Standort und allgemeine Merkmale der Pflanze, des Miscanthus eingegangen. Der jedoch wichtigste Aspekt war die energetische und stoffliche Nutzung des Riesenschilfs. Im Anschluss an die Theorie setzte die Gruppe mit den Lehrerinnen Frau Frank und Frau Pannermayr die Stunde im Schulgarten fort. Dort hatten die Studierenden bereits einige Tage zuvor ein neues Beet angelegt und ein Schild mit allen wichtigen Fakten zum Miscanthus aufgestellt. Nun durften die Schüler ihren grünen Daumen unter Beweis stellen. Tatkräftig packten einige Freiwillige mit an und pflanzten einen Miscanthus ein. Es wurde fleißig gegraben und gegossen, sodass die Pflanze ordentlich wachsen und gedeihen und für lange Zeit das Turmair-Gymnasium schmücken kann. Als kleine Anregung durften die Studierenden kleine Geschenke, natürlich Miscanthus-Pflanzen, an die Schüler verteilen. Wissenschaft zum Anfassen, sodass möglichst viel von dem mitgebrachten Wissen der Uni Straubing bei der neuen Generation hängen bleibt. Ziel des ganzen Projekts ist, neben der Öffentlichkeitsarbeit des TUM Campus Straubing, die aktuelle Forschung bzw. allgemein die Thematik der Nachwachsenden Rohstoffe an die künftigen Bewohner der Erde weiterzugeben und eine Sensibilität für unsere Umwelt herzustellen.

 

Iris Schneider und Johannes Nigl

Kooperation mit der Grundschule

Stärkegewinnung und Stärkenachweis

Herstellung von Stärkekleber

Wir basteln ein Teelicht - der Kleber funktioniert!

Lebensmittel sind keine NAWAROs - aber der Pudding schmeckt. Er enthält jede Menge Stärke!

Pluskurs 10. Klasse

Schüler am TUM-Campus Straubing

Besuch der Ausstellung Nachwachsende Rohstoffe - von der Pflanze zur Nutzung

Schülerpraktikum: Was man aus Stärke alles machen kann!

Besuch des Übergangsmuseums NAWAREUM

Besuch der Clariant Bioethanol Anlage in Straubing-Sand

Besuch der Kompostieranlage in Aiterhofen

Zu Besuch am Kompetenzzentrum Straubing

Projekt NawaRo an Schulen

Erweiterung des NAWARO-Schaugartens in Kooperation mit Studenten des TUM-Campus.

(s. Bericht oben)